Wirbelsturm Yasi Australien
Wirbelsturm Yasi Australien. Australien erwartet nach dem Hochwasser in Queensland nun einen Zyklon, der Wirbelsturm Yasi wird den Bundesstaat Queensland treffen.
Behörden befürchten, es könne der schlimmste Wirbelsturm aller Zeiten werden. Queensland hat sich noch nicht vom Hochwasser erholt und nun soll der Zyklon den Bundesstaat treffen. Mehrere Tausend Menschen haben sich bereits im Nordosten vor dem Wirbelsturm Yasi in Sicherheit gebracht. Yasi wird Berechnungen zufolge am Mittwoch auf die Küste Queenslands treffen und sich mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 280 Stundenkilometern bewegen. Er hat einen Durchmesser von über 400 Kilometern.
Man vermutet, die Wucht des Zyklons läge ungefähr bei der des sich verheerend ausgewirkten Hurrikans Katrina, der im Jahr 2005 die Golfküste der USA verwüstet hatte. Die Meteorologen sehen ähnliche Merkmale nun beim Zyklon Yasi.
Ein Zyklon ist der Bezeichnung nach ein Wirbelsturm, der als tropischer Wirbelsturm im südlichen Atlantischen Ozean entsteht und die Stärke eines Orkans erreicht. Stürme ähnlicher Stärke werden in anderen Weltregionen Taifun oder Hurrikan genannt.
Anna Bligh, Ministerpräsidentin von Queensland sagte: "Dieses Unwetter ist riesig und lebensbedrohlich."
Am Dienstag wurden Kohlehäfen und Bergwerke geschlossen, Bahnverbindungen entfielen ersatzlos. Ein Drittel der Zuckerernte ist nach offiziellen Angaben bedroht und in Cairns, einer Stadt im nördlichen Queensland, hat die Armee bei der Evakuierung der Krankenhäuser geholfen. Touristen und Einwohner wurden von den Fluggesellschaften ausgeflogen.
Wer bereuts dabei ist, seinen Urlaub in Australien zu planen, kann fernab des gefährdeten Queensland in einem Hotel in Perth sichere Tage verbringen.
Queensland hat die schwersten Überschwemmungen seit vielen Jahrzehnten überstanden, bei denen eine Fläche von der Größe Deutschlands und Frankreichs zusammen unter Wasser stand. Queensland erfuhr bei dieser Katastrophe Schäden in Milliardenhöhe. Der Hurrikan Yasi wird mit größter Sorge erwartet und alle möglichen Vorkehrungen werden getroffen.
Datum: 02.02.2011
Saskia Epler
Foto: Markus Lenk