Strathgordon am Lake Pedder
Unterkünfte in Strathgordon
Strathgordon liegt am Ufer des Lake Pedder. Wasser, geschützte Wildnis und die Geschichte des Wasserkraftbaus geben dem Reiseziel einen ungewöhnlichen Charakter. Für die Reiseplanung lohnt sich der Blick auf diese verschiedenen Seiten: Sie können überlegen, ob Sie vor allem den See erleben, die Geschichte des Ortes kennenlernen oder die Landschaft des Weltnaturerbes in den Mittelpunkt stellen möchten.
Ein Ort mit Wasserkraftgeschichte
Strathgordon wurde als Unterkunft für Arbeiter errichtet, die Wasserkraftdämme bauten. Diese Entstehungsgeschichte ist auch mit dem heutigen Übernachtungsangebot verbunden: Das ehemalige Dorf der Hydro-Arbeiter wurde in die abgelegene Pedder Wilderness Lodge umgewandelt. Die Lodge liegt im UNESCO-gelisteten Weltnaturerbe Tasmanian Wilderness. Wer eine Unterkunft auswählt, kann hier also sowohl die Geschichte des damaligen Arbeiterdorfs als auch die Lage in einer geschützten Landschaft als Orientierung für die Reise betrachten.
Lake Pedder und geschützte Landschaft
Der See ist ein zentraler Bezugspunkt für Strathgordon. Zugleich gehört der Ort zu einer Landschaft, in der Natur- und Wasserkraftthemen nebeneinanderstehen. Das Gordon Power Scheme in Strathgordon ist vom Southwest National Park umgeben, der zum Weltnaturerbe Tasmanian Wilderness gehört. In der näheren Umgebung befindet sich die Staumauer des Gordon Dam; sie ist 140 Meter hoch. Das macht die Dimension des Wasserbaus anschaulich und setzt einen markanten Kontrast zum geschützten Landschaftsrahmen. Für Besucherinnen und Besucher, die sich für Landschaft und Technik interessieren, ergeben sich so zwei unterschiedliche Blickwinkel auf dieselbe Gegend.
Erlebnisse am Wasser
Die Lake Pedder Kayak Tour erkundet das bernsteinfarbene Wasser des Sees. Wer sich für diese Tour interessiert, sollte die Betriebsdetails vor der Reise prüfen. Auch Angeln gehört zu den beschriebenen Möglichkeiten am Lake Pedder: Angler dürfen ihre Boote mitbringen und dort ganzjährig auf Forellen angeln. Kajakfahren und Angeln richten den Blick auf unterschiedliche Arten, den See zu erleben; für die eigene Planung hilft daher die Frage, ob eine geführte Tour oder das Angeln mit dem eigenen Boot besser zu den Reiseinteressen passt.
Für die Bootsrampe von Strathgordon war der Zugang am 1. Juli 2026 geöffnet. Da sich Zugangsbedingungen ändern können, prüfen Sie den Status vor Ihrem Besuch. So bleibt die Information zum damaligen Zugang von der konkreten Planung für Ihren Reisetermin getrennt.
Ein Campingplatz in der Umgebung
In der Nähe von Strathgordon liegt der Teds Beach Campground. Dort gibt es eine Bootsrampe, Toiletten, unbehandeltes Wasser, Picknickeinrichtungen, kostenlose Elektrogrills und Unterstände. Der Platz ist für Zelte und Wohnwagen geeignet. Am Abend können Besucher dort Possums, Pademelons oder Tasmanische Teufel sehen; solche Tierbeobachtungen sind möglich, aber nicht garantiert. Für die Planung ist der Campground eine andere Übernachtungsform als die Pedder Wilderness Lodge: Die Lodge ist aus dem früheren Hydro-Arbeiterdorf hervorgegangen, während der Campground auf Zelte und Wohnwagen ausgerichtet ist. Aktuelle Parkhinweise sollten Sie vor der Fahrt prüfen.
Damit lassen sich die Optionen nach dem gewünschten Aufenthalt unterscheiden, ohne sie gleichzusetzen: Die Lodge verbindet die Ortsgeschichte mit ihrer Lage im Weltnaturerbe; Teds Beach bietet die genannten Campingmöglichkeiten in der Umgebung. Lake Pedder, die Kajaktour und das ganzjährige Forellenangeln geben Wasserinteressierten weitere Anhaltspunkte. Wer seine Unterkunft sucht, kann zunächst entscheiden, welche dieser Seiten für die eigene Reise am wichtigsten ist.
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