Zurück nach Murray Bridge

Zurück nach Murray Bridge Gespannte Vertäung unseres Hausboots.

Wieder zurück nach Murray Bridge


Da beim neuen Rastplatz keine bissigen Ameisen lebten, beschlossen wir, hier zwei Tage zu bleiben. Uns gegenüber war der Startplatz der Big Bend Night Tour. Nur einem Unternehmen der Flussschifffahrt ist es gestattet, in der Nacht auf dem Fluss zu fahren.

Wir haben uns an dem „Ruhetag“ prächtig erholt und wirklich wohlgefühlt. Der Fluss allerdings zeigte mehr und mehr Wasserbewegungen, die sogar ein Nachvertäuen erforderlich machten. Das aber gelang! Glücklicherweise!
Aber man sieht, wie gespannt die Taue waren, die das Boot halten sollen. Und die auf dem Bild so freundlich kräuselnden Wellen sehen eigentlich sehr harmlos aus, haben uns aber auf der gesamten Rückfahrt eine ständige Steuer Korrektur abverlangt. Welch Glück, dass uns das nicht am ersten oder zweiten Tag passierte. Der Wind kam überraschend und in Böen.
Glücklicherweise verfing sich die zum Trocknen aufgehängte Wäsche in den Aufbauten des Oberdecks.

Straff gespanntes Tau vom Hausboot zum UferAuf der Weiterfahrt stellten wir bewusst die maßlose Verschmutzung der Anlegeplätze fest. Besonders wenn Lagerfeuer auf eine Feier oder Fete hinwiesen, war die Umgebung mir allerlei Abfällen „dekoriert“.
So sind wir mit gewisser Anspannung wegen des Wellenganges trotzdem zügig in Richtung Murray Bridge zurückgefahren. An allen Fähren kamen wir problemlos vorbei. Und wir wurden ein Stück sogar von der Wasserschutzpolizei begleitet, die uns aber nur freundlich zuwinkten.

Stramme Vertäuung des Hausboots. Im Vordergrund die Reling unseres BootesDiesmal fürchtete ich mich doch wieder ein wenig vor den Brückendurchfahrten. Denn Wind und Wellengang machten das Halten in der Fahrspur ziemlich schwer. Als ich aber die Geschwindigkeit auf 2.800 Umdrehungen erhöhte reagierte das Boot williger auf die ausgleichenden Steuerbewegungen. Bewusst waren wir am Abend vor der eigentlichen Abgabe wieder im Hafen. Es war noch kein anderes Boot da. Und ich konnte in aller Ruhe und ohne Hektik anlegen.
Kaum vertäut kam Peter mit dem Auto vorbei. „Have you rocked the boat“ fragte er. Und konnte es nicht fassen, dass wir freiwillig schon am Vorabend ohne Havarie wieder zurück waren. Wir genossen den Abend im Hafen.
Am nächsten Tag war Hochbetrieb. Ein Boot nach dem anderen kam zur Rückgabe.

Da ich nicht damit rechnete, dass man wieder Zeit hätte, unser Gepäck in den Caravan Park zu bringen, wo wir vorsorglich für eine Nacht eine Unit gemietet hatten, begann ich kurz nach 08.00 Uhr schon mit dem Umräumen. Und ich transportierte unser Gepäck in die Rezeption des Caravan Parkes.

Da wir als Erste das Boot zurückgegeben hatten bekamen wir bereits am Nachmittag nach Abzug der Benzinkosten unseren Bond wieder ausgezahlt. Wie bereits gesagt, die Hausboottour war 2009. Und die nun folgende Erzählung ist die Beschreibung unserer Erlebnisse von 2007, als wir den Murray River von der Mündung bis zur Quelle begleiteten.

Menschen, die vom Alter oder der körperlichen Beschaffenheit beeinträchtigt sind, sollten sich allerdings eine derartige Tour gründlich überlegen. Schon das Auslegen des aus Metall bestehenden Laufstegs erfordert eine ziemliche körperliche Anstrengung. Bei einer Dreitagetour braucht man kein Benzin nachzutanken, da dafür der Vorrat reicht. Doch das Vertäuen des Bootes bleibt einem nicht erspart. Und das ist oft, da die Bäume nicht wie die Pfähle im Hafen, einfach zu erreichen sind, eine ziemliche Tortur, durch Gestrüpp mit Stacheln, durch unerwartete Bodenlöcher, durch bissige Ameisen und vieles anderes mehr, nicht nur unangenehm, sondern auch sehr beschwerlich.

Ein besonderes Problem, ist die Sauberkeit an den Anlegstellen, die eigentlich wild sind. Somit unterliegt die Sauberkeit keiner Gemeinde sondern nur den Besuchern. Der mit Abstand schmutzigste Platz ist am Kilometer 140. Dort sollte man einfach vorbeifahren.
Es soll keiner sagen, dass ich nicht gewarnt habe!

Foto: Dieter Tischendorf

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